mit Erlaubnis von Servatia hier zu veröffenlichen:

Dipl.-Psych. Servatia Geßner-van Kersbergen

Im Zusammenhang mit den Techniken der Energetische Psychotherapie wird oft davongesprochen, dass ein Symptom oder Problem „weg geklopft“ werden könnte/würde.

Aus verschiedenen Gründen möchte ich diese Sprachregelung vehement zurückweisen und im Gegenteil betonen, dass es bei der EP um die Förderung integrativer Prozesse geht; es wird nichts „weggemacht“, sondern es wird integriert; allenfalls wird ein physiologischer Stress,

Overarousal im limbischen System und damit ein Belastungsgefühl (SUD bedeutet Subjective Units of Distress) abgebaut/reduziert.

EP/EFT zielt auf Integration ab, -schon dadurch dass das Benennen des Symptoms/der Belastung, mit einer Aussage der Selbstannahme verbunden wird.

Und alle weiteren Sätze zur Aufhebung der „Psychischen Umkehrung“ beinhalten das akzeptierende Einbeziehen, Ansprechen von Ambivalenzen, „Widerständen“, der den angestrebten /genannten Zielen entgegenstehenden Kräfte, Persönlichkeitsteile, etc., wirken somit Abspaltung, „Wegdrücken“ von ungeliebten Teilen, Aspekten etc. entgegen.

In der EP/EFT-Behandlung werden disparat abgespeicherte, „unintegrierte“ Splitter von Wahrnehmungen unverarbeiteter Erinnerungen von Verletzung, Kränkung, Trauma u.ä. in

einem autonomen, selbstorganisatorischen Prozess in das semantische, narrative Gedächtnis überführt, so dass das ehemals belastende Erlebnis in ein Vorher und Nachher eingebettet wird, eine räumliche, zeitliche und sinnhafte Einordnung in den Lebensablauf erfährt, -wie die

Kognitionen wie „Es ist vorbei/Vergangenheit“ –„Es ist ein Teil meines Lebens“, u.ä. zeigen, die ganz autonom in dem EP/EFT-Prozess generiert werden/entstehen und als stärkende Affirmationen und neue funktionale Glaubenssätze mit EP/EFT verankert und verstärkt werden können. In einem selbstorganisatorischen Prozess entwickeln sich neue Sichtweisen,

Einordnungen, Einsichten, motivationale Klärung.

Ebenso ist das „Einweben von Ressourcen“ im EP/EFT-Prozess eine machtvolle Interventionsmöglichkeit das Symptom-bzw Insuffizienzerleben mit Kompetenzerleben in Verbindung zu bringen und dadurch in Richtung des gewünschten Ziels sich entwickeln zu

lassen/zu modifizieren.

EP/EFT kann bei der Arbeit mit Persönlichkeitsteilen, „Ego states“, Mitgliedern der „Inneren Familie“ bzw. des „Inneren Teams“, benutzt werden, so dass die Energien, Informationen und Ressourcen der einzelnen Teile konstruktiv der Gesamtpersönlichkeit zufließen können.

Es können je nach Thema und Situation verschiedene „Klopf-Protokolle“ oder multisensorische Interventionen (EFT, NAEM, spez.Algorithmen, Augenbewegungen, TAT, Touch and Breathe) eingesetzt werden. Ich verzichte auf kinesiologische Meridian-Energie- Diagnostik bei voller Konzentration auf das individuelle psychologische Thema mit allen

Aspekten, Ambivalenzen und widerstrebenden Teilen.

Dipl.-Psych. Servatia Geßner-van Kersbergen

Dipl.-Psych., Psychologische Psychotherapeutin, niedergelassen in Berlin

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